Wissenswertes

Wissenswertes (2)

Montag, 25 Februar 2013 09:39

Acht Regeln zum richtigen Lernen

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Viel hilft nicht immer viel - das gilt auch fürs Lernen. Der an der Bonner Universität lehrende Didaktiker und Pädagoge Volker Ladenthin gibt Tipps, wie man effektiv lernt:

Die Verstehen-Regel

Lernen wird oft mit Auswendiglernen verwechselt. Lernen heißt aber vor allem: verstehen. Was man verstanden hat, vergisst man nicht. Daher gilt: Vor dem Auswendiglernen kommt das Verstehen.

Die Wiederholen-Regel

Ohne Auswendiglernen zum Einprägen des Stoffes geht es aber auch nicht. Da gilt die alte Lateiner-Regel: Repetitio est mater studiorum (frei übersetzt: Wiederholung heißt die Mutter aller Abiturienten).
Wiederholung sollte ein bestimmtes Zeitmanagement haben: Es ist lernpsychologisch falsch, an einem Tag zwölf Stunden zu lernen und am nächsten Tag gar nicht - weil man so erschöpft ist. Sinnvoll ist es, jeden Tag gleich lange zu lernen. Und man sollte etwas weniger lernen, als man es gerade schafft.

Die Tagsüber-Regel

Wenn möglich, sollte man morgens, mindestens tagsüber lernen - etwa von 7 bis 13 Uhr, danach ausruhen, Aufräumarbeiten erledigen. 
Nachtarbeiter kommen schnell in einen unguten Rhythmus, weil sie schlafen müssen, wenn es draußen laut ist.

Die Sechs-Stunden-Regel

Mehr als sechs Stunden sollte man nicht konzentriert lernen. Was darüber hinausgeht, macht man doch nur, um sein schlechtes Gewissen zu befriedigen. Diese sechs Stunden sollte man aber gut einplanen: ohne Zeitdruck, ohne vorher zwei Stunden gejoggt zu haben und ohne, dass Freunde warten.

Die Aufteilungs-Regel

Man sollte den Lernstoff aufteilen in das (engl.) „must“, also das, was man unbedingt machen muss - und jenes, was zwar sinnvoll, aber nicht unbedingt nötig ist („can“). Und dann sollte man zuerst nur das „must“ und dann das „can“ lernen. Grundwissen geht vor Detailwissen.

Die Ruhe-Regel

Am siebten Tage sollst Du ruh’n. Man stellt einen Plan auf: Was muss ich lernen - wie viel Zeit habe ich. Diesen Lernplan verteilt man auf fünf Tage die Woche - zwei Tage sollte man dem Ausspannen gönnen. Man ist danach viel leistungsfähiger.

Die Ordnungs-Regel

Die Lehr- und Lernmaterialien sollten zu Beginn der gesamten Lernphase leicht greifbar an immer gleicher Stelle stehen. Wer anfängt zu lernen und erst mal das Mathe-Buch sucht, verschwendet Zeit, Energie und Lernlust. Es ist sinnvoll, Fotokopien in einem Ordner zu sammeln; sich eine Basisbibliothek zuzulegen. Was man zur Hand hat, hat man schneller im Geist. Am Abend stellt man zusammen, was man am nächsten Tag lernen will.

Die Vor-der-Prüfung-Regel

Man lernt bis einen Tag vor der Prüfung. Dann räumt man alles weg. Geht spazieren, in ein Cafe, schaut einen Film. Wichtig ist: Am Abend vor der Prüfung zur gewohnten Zeit ins Bett gehen - keinesfalls früher („ich will ausgeschlafen sein“) - der Körper würde sich nämlich wundern und sich durch Einschlafstörungen bemerkbar machen. Natürlich feiert man auch nicht die Nacht durch (nach dem Motto: „Ich kann sowieso nicht schlafen“).

Source : RP-Online   

 

 

Sonntag, 17 Februar 2013 12:50

Bildungspaket

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Bildungspaket

Das Bildungspaket ist eine unterstützende Hilfe für Eltern mit geringem Einkommen oder arbeitslose Eltern, die ihren Kindern trotz der oftmals schwierigen finanziellen Situation, alle Türen für eine erfolgreiche Zukunft öffnen wollen. Das Jobcenter Ingolstadt übernimmt im Regelfall 50% der Gesamtkosten für die Nachhilfe. Das Bildungspaket umfasst aber noch mehr, wie die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen in Sportvereinen. Näheres entnehmen Sie bitte der im Jobcenter ausliegenden Broschüre.

1.Wo kann ich das beantragen?


Die Anträge hierfür liegen im Rathaus für Soziales( Jobcenter) Adolf-Kolping-Straße 10, aus.Diesen füllen Sie persönlich aus. Fragen Sie zusätzlich an der Information nach einem zweiten Antrag, der von der Schule Ihres Kindes auszufüllen ist. Der Lehrer trägt dann ein, in welchen Fächern und mit wie vielen Wochenstunden die Nachhilfe genehmigt werden soll. Außerdem brauchen Sie das letzte aktuelle Zeugnis Ihres Kindes.

2. Wie geht es dann weiter?


Nun besorgen Sie jeweils einen Kostenvoranschlag von zwei unterschiedlichen Nachhilfeinstituten. Dazu müssen Sie nicht persönlich dort vorsprechen. Ein Anruf genügt und der gewünschte Kostenvoranschlag wird Ihnen zugeschickt. 

Wenn Sie ihr Kind zu uns schicken möchten, vereinbaren Sie einfach einen Termin mit unserem Büro, damit wir uns die Zeit nehmen können, die wir brauchen, um Ihnen alles in Ruhe zu erklären und den gewünschten Kostenvoranschlag zu erstellen. Beide Kostenvoranschläge geben Sie im Jobcenter ab und warten dann auf den entsprechenden Bescheid.Wenn Sie den dann in den Händen halten, kann's auch schon losgehen und wir mit Ihnen den Nachhilfevertrag abschließen. Auch den geben Sie wieder im Jobcenter ab. Und nun freuen wir uns auf Ihr Kind!

Noch Fragen?


Sollten Sie dennoch irgendwelche Fragen zum Bildungspaket haben, sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gerne, auch bei der Ausfüllung der entsprechenden Formulare.

Ihr Atlantik Team